Freitag, 20.06.2008

Riesenplakat leitet niedersächsische Mindestlohn-Aktion ein

DGB Niedersachsen
 

Mit der Enthüllung eines Großflächenplakates leitetete der DGB Niedersachsen am 20. Juni die Tour des Mindestlohn-Trucks durch sein Bundesland ein. An der Fassade der DGB-Zentrale in der Otto-Brenner-Straße in Hannover verkündet jetzt ein acht mal zwölf Meter großes Banner weithin sichtbar "Deutschland braucht den Mindestlohn. Kein Lohn unter 7,50 Euro" .

 

DGB-Landesvorsitzender Hartmut Tölle erläuterte die Aktion: "Auf Bundesebene geht es vor allem wegen des Widerstandes der Union mit der Einführung gesetzlich abgesicherter Mindestlöhne nicht voran. Wir setzen deshalb in den nächsten zehn Wochen hier in Hannover ein weit sichtbares Zeichen mit einer deutlichen Botschaft: Niedriglöhne machen arm. Mindestlöhne verhindern Armut!" Er verwies darauf, dass in Niedersachsen rund 526.000 Menschen zu Niedriglöhnen arbeiten müssten. Zwei Drittel davon, rund 366.200, seien Frauen, deren Armutsrisiko damit jetzt und auch im Alter besonders hoch sei.

 

Der Mindestlohn-Truck durfte beim Start der Aktion im Flächenland natürlich auch nicht fehlen. Beim Hannoverschen Mindestlohn-Aktionstag auf dem Lindener Markt, zu dem das Mindestlohnbündnis Hannover und die DGB-Region Niedersachsen-Mitte eingeladen hatten, setzte auch die Crew des Trucks wieder ihr Zeichen. Zur Eröffnung der Veranstaltung sprachen Siegfried Sauer, ver.di Landesleiter Niedersachsen-Bremen, Wolfgang Puschmann, Stadtsuperintendent Ev.-luth. Stadtkirchenverband Hannover sowie Sebastian Wertmüller, DGB-Regionsvorsitzender Niedersachsen-Mitte.

 
 

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