Dienstag, 23.08.2011

CDA-Vorsitzender Laumann gegen gesetzlichen Mindestlohn

Karl-Josef Laumann, CDU

© [Volker Zierhut, CDU-Fraktion NRW]

 

Auf die Frage, warum er sich nicht für einen gesetzlichen Mindestlohn ausspricht, antwortete Karl-Josef Laumann, Bundesvorsitzender der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA) in einem Interview mit Tagesschau.de:

„Wir als CDA tun uns sehr schwer damit, weil wir der Meinung sind, dass einseitig festgelegte Löhne - egal ob vom Arbeitgeber oder vom Staat nie eine gerechte Lohnfindung darstellen. Die Höhe eines Lohns sagt auch nichts darüber, ob er gerecht ist oder nicht - Löhne können nie höher sein als die Wertschöpfung in der jeweiligen Branche. Aber von Unternehmen derzeit einseitig festgelegte Löhne - die wir zum Beispiel im Dienstleistungsbereich immer mehr haben, weil wir dort keine Tarifbindung mehr haben -, sind auch nicht in Ordnung.“

Die CDA habe eine gute Eselsbrücke gefunden, zitiert tagesschau.de Laumann weiter: „Es gibt jetzt in der Zeitarbeit den Mindestlohn als ein branchenübergreifendes Arbeitsmarktinstrument - weil Zeitarbeit überall außer im Baubereich vorkommt. Wenn sich dort Gewerkschaften und Arbeitgeber auf einen Mindestlohn von rund sieben Euro verständigen können, dann müsste das auch für die gesamte Wirtschaft gehen - das ist unser Vorschlag.“

 
 

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