Mittwoch, 26.06.2013

Neuer Mindestlohntarifvertrag für Dachdecker

Schwarzarbeiter mit Schubkarren

© [Anke Judith Bauer: photocase.com]

 

Im Dachdeckerhandwerk Deutschlands seien gut 70.000 Dachdecker beschäftigt, für die es ab dem kommenden und übernächsten Jahr mehr Geld geben werde, berichtet das onlineportal meistertipp.de. Hitzige Diskussionen seien in den letzten Wochen zwischen der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) und dem Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks (ZVDH) über den Mindestlohn geführt worden. Am Ende habe man sich auf einen zweistufigen Mindestlohntarifvertrag verständigt.

Ab 1. Januar 2014 würden die Beschäftigten im Osten und Westen Deutschlands statt bisher 11,20 Euro dann 11,55 Euro pro Stunde gezahlt bekommen. Ab 1. Januar 2015 erfolge eine Erhöhung auf 11,85 Euro. Dieser Branchenmindestlohn im Deutschen Dachdeckerhandwerk entspreche damit dem der tarifgebunden Dachdeckerbetriebe Deutschlands, heißt es weiter. Durch diese Anpassung solle auch dafür gesorgt werden, dass man konkurrenzfähig gegenüber Dumpinglöhnen von Entsendebetrieben aus dem Ausland bleibe.

Nachdem diese Einigung nun gefunden worden sei, liege es jetzt an der Bundesregierung, diese unverzüglich als allgemeinverbindlich zu erklären, so meistertipp.de.
 

 
 

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