Behauptung 18: Behauptet wird: "Mit dem Arbeitslosengeld II (ALG II) gibt es in Deutschland praktisch einen Mindestlohn. Unterhalb dieses Betrages wird niemand Arbeit annehmen." Richtig ist: Zahlreiche Beispiele belegen, dass viele Menschen eine Beschäftigung annehmen, deren Bezahlung weit unterhalb des Betrages …
Behauptung 1: Behauptet wird: "Mindestlöhne vernichten Arbeitsplätze." Richtig ist: Mindestlöhne verhindern Lohnarmut, schaffen mehr Nachfrage, mehr Zuversicht und damit auch neue Jobs. So räumen Sie mit dem Vorurteil auf: So räumen Sie mit dem Vorurteil auf: Könne ein Job nicht ins Ausland verlagert werden, so …
Behauptung 2: Behauptet wird: "Mit der Einführung von Mindestlöhnen werden aus Kostengründen zahlreiche Arbeitsplätze ins Ausland verlagert." Richtig ist: Jobs im Niedriglohn-Sektor sind vor allem ortsgebundene Dienstleistungen, die nicht ins Ausland verlagert werden können. So räumen Sie mit dem Vorurteil auf: So …
Behauptung 3: Behauptet wird: "Im internationalen Vergleich hat Deutschland generell zu hohe Löhne." Richtig ist: Im EU-Vergleich sind die Lohnstückkosten in Deutschland in den letzten zehn Jahren gesunken. Vor allem bei Dienstleistungen sind die Lohnkosten auffällig niedrig. So räumen Sie mit dem Vorurteil auf: …
Behauptung 4: Behauptet wird: „Sind Mindestlöhne zu niedrig, bleiben Sie wirkungslos – sind sie zu hoch, vernichten sie Arbeitsplätze.“ Richtig ist: Ein Mindestlohn von 7,50 Euro liegt unter dem Niveau der Mindestlöhne in vergleichbaren EU-Ländern, wo keine Jobs verloren gegangen sind. So räumen Sie mit dem …
Behauptung 5: Behauptet wird: „Löhne entsprechen der Produktivität. Niedrige Löhne spiegeln also eine geringe Produktivität wider.“ Richtig ist: Die Löhne sind so niedrig, weil die seit Jahren hohe Arbeitslosigkeit und die Arbeitsmarktreformen die Menschen zwingen, jede Tätigkeit, auch im Niedriglohnbereich, …
Behauptung 6: Behauptet wird: „Mindestlöhne verhindern neue Jobs. Nur eine Ausweitung des Niedriglohn-Sektors führt zu einem Abbau der Arbeitslosigkeit.“ Richtig ist: Niedriglöhne schwächen die Binnennachfrage und zementieren damit die Arbeitslosigkeit. So räumen Sie mit dem Vorurteil auf: So räumen Sie mit dem …
Behauptung 8: Behauptet wird: „Laut des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) habe die Auswertung zahlreicher Mindestlohn-Studien überwiegend negative Jobeffekte bescheinigt.“ Richtig ist: In der Studie wird eingeräumt, dass die Forschung keine eindeutigen Aussagen zur Beschäftigungswirkung des Mindestlohns …
Behauptung 9: Behauptet wird: „In Frankreich hat der Mindestlohn (SMIC) zu einer hohen Jugendarbeitslosigkeit geführt.“ Richtig ist: Der Mindestlohn gilt in Frankreich für unter 18-Jährige und Auszubildende überhaupt nicht. Die hohe Jugendarbeitslosigkeit hat also vorwiegend andere Ursachen. So räumen Sie mit dem …
Behauptung 11: Behauptet wird: „Mindestlöhne verschlechtern die Arbeitsmarktchancen für gering Qualifizierte und Langzeitarbeitslose.“ Richtig ist: Niedriglöhne erhöhen die Arbeitsmarktchancen gering Qualifizierter und Langzeitarbeitsloser nicht. Daher werden sie sich durch Mindestlöhne auch nicht verschlechtern. …